Psychologische Hypnose

Viele Menschen stellen sich unter Hypnose einen Zustand vor, in dem man völlig willenlos oder gar dem Hypnotiseur ausgeliefert ist. Es ist in der Realität nicht möglich einen Menschen ohnen seinen Willen in einen solchen Zustand zu versetzten.

Therapeutische Hypnose ist ein Zustand des eingeschränkten Bewusstseins, niemals der Bewusstlosigkeit. Sie funktioniert nur durch die bewusste Entscheidung des Klienten, sich in einen tiefen Entspannungs-zustand zu begeben.

In tiefer Entspannung ist das Unterbewusstsein leicht zugänglich. In diesem Zustand kann ein Mensch z.B. Blockaden loslassen, die ansonsten bestimmte Erinnerungen verdrängen und für das Bewusstsein unzugänglich machen. Der Therapeut stellt während der Hypnose Fragen, die im Unterbewusstsein vorhandenes Wissen, ins Bewusstsein holen.     Er kommuniziert mit dem Unterbewusstsein.
In Hypnose ist unser Unterbewusstsein auch besonders empfänglich für Suggestionen (Anregungen bzw. Anweisungen). Der Therapeut setzt unterstützende und heilende Impulse, deren Auswirkungen den Klienten nach der Hypnose hilfreich unterstützen.

Die Hypnose ist am ehesten zu vergleichen mit einem wundervollen Entspannungszustand, in dem alle Sinne auf den Hypnotiseur gerichtet sind. Dies erfordert ein großes Vertrauen in den Therapeuten. Menschen, die schlecht entspannen können, brauchen in der Regel einige Sitzungen, um zu lernen, den Zustand der Tiefenentspannung zu erreichen.

Was kann mit Hypnose bewirkt werden?

Indem Unbewusstes bewusst gemacht wird, können seelische Probleme und damit auch oft körperliche besser verstanden und durch die gesetzten Suggestionen heilend beeinflusst werden.

Wenn man schlechte Gewohnheiten wie falsches Essverhalten, Rauchen, „Nie-zum-Sport-gehen“ usw. oder problematische Verhaltensweisen verändern möchte, kann Hypnose als unterstützende Maßnahme eingesetzt werden, um Ziele leichter zu erreichen. Ebenso können positive Motivationen im Unterbewusstsein verankert werden.